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Archäologische Forschung in Nordost-Honduras

Abstract

Aktuell: Ausstellungsprojekt Museum Rietberg Zürich: https://rietberg.ch/ausstellungen/vergessene-kueste

Ziel des Projektes ist es, einen Beitrag zur Grundlagenforschung im nordöstlichen Honduras zu leisten. Honduras ist kulturgeschichtlich und siedlungshistorisch besonders interessant, da es eine Brückenfunktion zwischen den drei grossen Kulturräumen Mesoamerika, Südliches Zentralamerika und Karibik einnimmt. Trotz dieser einzigartigen Situation konzentrierte sich die archäologische Forschung bisher vor allem auf den westlichen Teil des Landes, wo die Mayastadt Copan das Interesse der Forscher auf sich zieht. Je weiter man nach Osten kommt, desto spärlicher werden die archäologischen Daten. Um dies zu ändern, wurden von 2016 bis 2019 Grabungen in der Cocal-zeitlichen (1000–1525 n. Chr.) Siedlung Guadalupe durchgeführt. Sie befindet sich an der Atlantikküste, in einem Gebiet zahlreicher klar erkennbarer, aber bisher unerforschter vorspanischer Siedlungsplätze. In der nächsten Projektphase soll das Umland durch Surveys erkundet und Beobachtungen zum Siedlungsgefüge gemacht werden. Die bisherigen Studien ermöglichen es, Aussagen zu Aspekten des alltäglichen Lebens sowie zu regionalen und überregionalen kulturellen und wirtschaftlichen Verflechtungen zu treffen.

Projektrahmen

Kooperation zwischen Universität Zürich, Schweizerisch-Liechtensteinische Stiftung für Archäologische Forschungen im Ausland (SLSA), Deutsches Archäologisches Institut (DAI), Museum Rietberg Zürich (MRZ), Instituto Hondureño de Antropología e Historia (IHAH)

ProjektpartnerInnen

Dauer

seit 2018 - 2020 (Fortsetzung in Ausarbeitung)