Forschung

Grabung Monte Iato

Seit dem Jahr 1971 führt der Fachbereich Klassische Archäologie, früher Archäologisches Institut, der Universität Zürich auf dem Monte Iato (Provinz Palermo) in Sizilien Ausgrabungen durch.

Das Grabungsgelände befindet sich etwa dreissig Autokilometer südwestlich von Palermo, oberhalb der Ortschaften San Cipirello und San Giuseppe Iato. Wegen der langen Dauer der Besiedlung gehört der Monte Iato zu den interessantesten westsizilischen Fundplätzen. Die untersuchte Stadt hiess IAITAS in der griechischen und IETAS in der lateinischen Form. Im Mittelalter war die Namensform GIATO. Die jährlichen Ausgrabungskampagnen unter der Leitung von Professor Christoph Reusser finden jeweils im Juni statt.

Grabung Spina

Spina ist in der archäologischen Forschung ausserhalb der Etruskologie in erster Linie durch die gewaltige Menge an oft sehr qualitätvoller, figürlich verzierter attischer Keramik bekannt, die bei den 1922-1935 und 1954-1965 erfolgten Grabungskampagnen im Valle Trebba und im Valle Pega gefunden und von J. D. Beazley in seine Vasen-Corpora aufgenommen worden sind.

Das seit 2008 laufende Forschungsprojekt des Fachbereiches Klassische Archäologie, früher Archäologisches Institut, der Universität Zürich wird in Kooperation mit der Soprintendenza per i beni archeologici dell’Emilia Romagna in Bologna und dank der finanziellen Unterstützung durch die Fritz Thyssen Stiftung in Köln sowie der Universität Zürich durchgeführt und hat zum Ziel, den Mangel an gesicherten archäologischen Fakten zur antiken Stadt zu beheben und Fragen der Urbanistik, des Wohnbaus sowie der Chronologie zu klären.