Sonderausstellungen

Sonderausstellung "Exekias"

Exekias Plakat

"Exekias hat mich gemalt und getöpfert"

Der erstklassige griechische Töpfer und Maler Exekias, der von etwa 550 bis 525 v. Chr. im Kerameikos, dem Töpferviertel Athens, arbeitete, wird zu Recht zu den herausragendsten Meistern seines Faches gezählt: Er verkörpert die schwarzfigurige Malerei Athens auf ihrem technischen und künstlerischen Höhepunkt. Exekias signierte seine Werke sowohl als Töpfer als auch als Maler, um seinem Stolz auf seine Fertigkeiten und seinem besonderen Selbstverständnis Ausdruck zu verleihen. Die wenigen erhaltenen Werke – es sind nur knapp 40, weltweit über viele Museen verstreut – belegen, was moderne Betrachter mit ihm verbinden: Monumentalität, Originalität, Präzision, Kunstfertigkeit und Würde.
Exekias’ hochwertiges Œuvre wird nun erstmals in einer monographischen Schau der Fachwelt und dem breiten Publikum präsentiert – und dies ausschliesslich in Zürich! Eine repräsentative Auswahl von gut 20 Werken des Meisters selbst und seines engsten Umkreises aus bedeutenden Museen in Italien, Deutschland, Frankreich, Schweden, den USA und aus Schweizer Privatsammlungen ermöglicht es, die prächtigen Gefässe und ihre faszinierende Bilderwelt im Original zu betrachten und direkt miteinander zu vergleichen.
Mit der Sonderausstellung werden gleich drei Jubiläen gefeiert: 160 Jahre offizielle Eröffnung der Archäologischen Sammlung (2018), 150 Jahre Professur für Klassische Archäologie sowie 100 Jahre Fachbereich Klassische Archäologie des Instituts für Archäologie (2019).

Infodatei (PDF, 466 KB)

Ausstellungseröffnung:
Donnerstag, 8. November 2018, 18.15 Uhr
Institut für Archäologie und Archäologische Sammlung
Rämistrasse 73, 8006 Zürich
Vorlesungssaal RAK E 8


Begrüssung:

Prof. Dr. Gabriele Siegert
Prorektorin Lehre und Studium

Prof. Dr. Klaus Jonas
Dekan der Philosophischen Fakultät

Prof. Dr. Christoph Reusser
Direktor der Archäologischen Sammlung und Leiter des Fachbereichs Klassische Archäologie


Festvortrag:

„Meisterschaftsfragen“
Prof. Dr. Luca Giuliani
Rektor emeritus des Wissenschaftskollegs zu Berlin


Anschliessend Apéro riche

Exekias