Studium

Studienprogramme HS2019 Bild

Neue Studienprogramme der Archäologien ab HS 19

angeboten vom Institut für Archäologie und vom Kunsthistorischen Institut

Themen und Ziele

Archäologie befasst sich mit den materiellen Hinterlassenschaften und Kulturen der Vergangenheit. Die Studienprogramme Archäologien (Major und Minor) und Archäologische Kulturwissenschaften (Monomaster) umfassen Angebote der Fachbereiche Prähistorische Archäologie, Klassische Archäologie und Mittelalterarchäologie und decken damit die Zeitspanne von den Anfängen menschlicher Gesellschaften bis in die Neuzeit ab: Die Prähistorische Archäologie beschäftigt sich mit den schriftlosen oder schriftarmen Zeiten vom Beginn der menschlichen Kultur bis zu den römischen und frühmittelalterlichen Perioden. Die Klassische Archäologie umfasst die griechische, etruskische und römische Antike des Mittelmeerraumes bis zur Spätantike. Die Mittelalterarchäologie schliesst mit den archäologischen Überresten von der Spätantike bis in die Neuzeit an. In den Minor-Studienprogrammen Interdisziplinäre Archäologische Wissenschaften (IAW) geht es um naturwissenschaftliche sowie um vergleichende ethnoarchäologische und aussereuropäische Archäologie. Ziel ist es, Denkmäler, Bodenfunde und Schriftquellen kulturgeschichtlich zu deuten und zu kontextualisieren. Im Zentrum stehen dabei Fragen nach Gesellschaftsstrukturen, dem Lebensraum, Wirtschafts- und Siedlungswesen, Formen des Alltagslebens, Totenbrauchtum, religösen Vorstellungen sowie technischen und künstlerischen Entwicklungen.

Was ändert sich im Studium ab dem HS 19?

Im Rahmen der Studienreform «Bologna 2020» werden die drei Fachrichtungen Prähistorische Archäologie, Klassische Archäologie und Mittelalterarchäologie in die neuen Studienprogramme Archäologien (Major und Minor) und Archäologische Kulturwissenschaften (Monomaster) zusammengeführt, die gemeinsam vom Institut für Archäologie und vom Kunsthistorischen Institut angeboten werden. Die neuen Studienprogramme decken die kulturelle Entwicklung menschlicher Gesellschaften vorwiegend des europäischen Raumes und der Mittelmeerregion von den Anfängen bis zum Beginn der Neuzeit ab und bieten ein breites Lehrangebot im praktischen Bereich an. Eine individuelle Profilierung während des Studiums innerhalb der drei Fachrichtungen ist je nach Studienstufe und Programm in unterschiedlichem Mass möglich.

Das Institut für Archäologie bietet zudem neu die Minor-Studienprogramme Interdisziplinäre Archäologische Wissenschaften (IAW) an, die naturwissenschaftliche sowie vergleichende ethnoarchäologische und aussereuropäische Archäologie zum Inhalt haben.

Weiterführende Informationen zur universitären Studienreform «Bologna 2020» an der Philosophischen Fakultät

Neuimmatrikulation ab HS 19

Studierenden, die sich ab dem Herbstsemester 2019 neu oder wieder an der Universität Zürich immatrikulieren bzw. in eine höhere Studienstufe wechseln, werden folgende archäologische Studienprogramme angeboten:

Bachelorprogramme
Major 120 Archäologien
Minor 60 Archäologien

Minor 60 Interdisziplinäre Archäologische Wissenschaften

Masterprogramme
Mono 120 Archäologische Kulturwissenschaften

Major 90 Archäologien
Minor 30 Archäologien
Minor 30 Interdisziplinäre Archäologische Wissenschaften

Auslaufende Programme

Studierende, die bereits in den auslaufenden Studienprogrammen Prähistorische Archäologie, Klassische Archäologie und Mittelalterarchäologie immatrikuliert sind, können diese im Rahmen der Übergangsfristen zu Ende studieren. Alternativ können Sie in ein neues Programm wechseln. Beachten Sie dazu die allgemeinen Informationen auf den Seiten des Studiendekanats und die fachspezifischen Informationen auf den Seiten der auslaufenden Studienprogramme.

Übertritt von auslaufenden Programmen in neue Programme

Studierende, die bereits in den auslaufenden Studienprogrammen Prähistorische Archäologie, Klassische Archäologie und Mittelalterarchäologie immatrikuliert sind, können auf Wunsch in ein neues Programm wechseln. Beachten Sie dazu die allgemeinen Informationen auf den Seiten des Studiendekanats. Beim Übertritt können auf Antrag schon erbrachte einschlägige Studienleistungen aus bisher angebotenen Programmen angerechnet werden. Die Anträge werden im Rahmen der Studienfachberatung individuell besprochen. Der Entscheid liegt bei den Programmverantwortlichen. Die folgenden Tabellen dienen der Orientierung über die Anrechnungsmöglichkeiten.

Orientierungstabellen:

Die Orientierungstabellen werden in Kürze hier verfügbar sein.